Visual Sketchnoting

zuhören - denken - visualisieren

Es ist ein Trend aus den USA, der nun auch im nicht-englisch-sprachigen Raum deutlich zulegt: es geht um das Sketchnoting, das freihändige Mitzeichnen und Verdichten von Vorträgen und Inhalten.

Leute, die das Graphic Recording beherrschen (und die live vor Zuschauern Inhalte graphisch umsetzen), für die ist Sketchnoting selbstverständlich, auch wenn es um ihre privaten Notizen geht: Es ist ein "Visualisieren im Kleinformat".

 

 

 

 Bekannte Proponenten "der Technik" sind Mike Rohde und Eva-Lotta Lamm. Die 2014 und 2015 erschienenen Bücher Sketchnoting (Handbuch und Arbeitsbuch) von Mike gehörten binnen Wochen zu den Bestsellern. Erstaunlich, wie viele Leute mittlerweile auf das visuelle Skizzieren aufgesprungen sind. Sie finden die Bücher bei der >>Visualisierungsliteratur<<.

 

Worum geht es beim Sketchnoting?

  • Mittels klassischer Skizzentechnik werden Inhalte, Objekte und Personen erfasst.
  • Die Präsentationen oder Meetings werden verdichtet, und zusammengefasst - mit Text und Skizzen.
  • Es entsteht ein "Bild des Ganzen" - nach und nach kommen die gefilterten Inhalte zueinander in Beziehung.
  • Durch Visualisieren ist sowohl das Merken, als auch das Erfassen an sich deutlich erleichtert.
  • Darüber hinaus liefert die "Beziehung" der Inhalte auf der Sketchnote kreative Inputs, und erleichtert neue Verbindungen und neue Ideen.
  • Farben dienen dazu, die Aufmerksamkeit bündeln zu können. Daher sind auch wechselnde Farben (aber nicht "bunt an sich"!) hilfreich.

Begonnen haben Designer und Produktmanager/-entwickler, nun werden immer mehr angeregt, Konzepte und Inhalte rasch zu erfassen und zu visualisieren.

 

Übrigens ist die Technik des Mindmappings nicht nur ganz eng verwandt, sondern kann auch direkt angewandt werden in den Sketchnotes. Es werden neue Strukturen und visuelle Logik umgesetzt - zum Nutzen der "Zeichner", sowie der Betrachter.

Communication tools

Sketchnoting erleichtert die Kommunikation zwischen Menschen - deshalb hat es auch einen starken Anteil im Coaching und in Zweiergesprächen erlangt. Und genau hier ist auch das Sketchnoting positioniert, ohne limitiert zu sein: geben Sie das Sketchbook mitten im Arbeiten weiter, und regen Sie die gemeinsame Arbeit und das Verständnis damit an (übrigens ein Trick von Finanzberatern ;-).

Und auch die Arbeit von bekannten Visualisierern wie David Sibbet, Brandy Agerbeck und Dan Roam dreht sich um das spannende Feld von Darstellung durch Skizzieren, Verdichten, Vereinfachen von Ideen, Gedanken und Prozessen. Visual Sketchnoting ist wie Visuelle Kommunikation ein idealer Partner für die klassische Moderation.

 

Schnappen Sie sich einen Stift, und visualisieren Sie los!

 

 

Tools von Neuland fürs Sketchnoting

Wir haben vor 2 Jahren begonnen, uns Gedanken zu machen, Sketchnoting besser zu unterstützen. Unter anderem sind neue Stifte für das Kleinformat herausgekommen (mit der idealen Breite beim Fineliner, sowie der wunderbar inspirierenden Brush-Spitze) und ein herrlich einladendes Sketchbook (auch in einer doppelt inspirierenden bikablo®-Ausführung) - immer zu einem wirklich guten Preis.

>>Zu den Tools>>

 

Das Buch von Eva-Lotta Lamm: "Sketchnotes 2012", erschienen 2013, war ein früher Klassiker. Nun ist Mike Rohde mit seinen oben angeführten Büchern Sketchnoting der beste Einstieg.
Ein anderer Buch-Klassiker zum Thema "Text" ist eine gute Ergänzung: Kürzer, knapper, präziser.

 

 

 
 

Neuland steht aber auch für den Flow zwischen den Gruppengrößen - nach der jeweils anderes Visualisierungsmaterial hilfreich ist: vom Einzelnen, der etwas skizziert, bis zum Coaching oder Verkaufsgespräch zwischen 2 Personen, oder die Kleingruppe mit kleinen Tisch-Charts, bis zu größeren Gruppen mit großen Flächen und den dazupassenden Tools. Lassen Sie sich inspirieren!

 

 

 

 

 

 

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