Lebendige Trainings durch gekonnten Farbeinsatz!

Möglichkeiten, Farbe zu bekennen

Der Großteil der Menschen zählt zu den „visuellen Typen“ - Farbe unterstützt auf Ihren FlipCharts und Pinwänden den Wissenstransfer und Lerneffekt. Ihr Vortrag bleibt lebendig. Greifen Sie für unterschiedliche Anwendungszwecke zu unterschiedlichen Werkzeugen.

Wir erklären die Handhabung mit Bezug auf einige Erfahrungen, und sammeln einiges Wissenswerte:

WACHSMALFARBEN – großflächig die Sinne ansprechen

Wachsmalfarben eignen sich ideal für eine großzügige malerische Gestaltungsweise. Selbst ein Mischauftrag gelingt einfach. Großflächige Grundfarben, wichtige Textpassagen hervorheben, Textcontainer aufziehen und Rahmen setzen gehört zu den Stärken.

Es lässt sich zwischen den „dünnen“ Wachsmalstiften und den eher breiten und gut in der Hand liegenden Wachsmalblöcken unterscheiden.

Mit zweiten ist es auch für den Anfänger leicht, farbige Flächen zu malen, ausreichend satt Farbe aufzutragen und interessante Effekte zu erzielen. Wachsmalstifte (wie zb Stabilo Woodys) haben einen weicheren, extrem satten Farbauftrag, und sind "leuchtende" Kontur- und Zeichenstifte.

Sie wollen gleich mehrere Farben mit einem „Strich“ setzen? Die Regenbogen Wachsmalkreide macht es mit Ihren 6 Farben möglich – rasch und einfach - einzelne Begriffe dominant zu unterstreichen.

Beachten Sie beim Farbauftrag: je körniger das Papier, desto lockerer ist die Wirkung. Empfohlen werden glatte und feinkörnige Papiere (alle guten Pinwand- und FlipChart-Papiere); sehr raue Papiere verbrauchen viel Farbmaterial, und lassen den Strich noch unruhiger aussehen.

Wachsmalfarben – im Detail:

  • hervorragende Maleigenschaften – minimales Bröseln, Kleben und Schmieren
  • nahezu unzerbrechlich (außer bei niedrigen Temperaturen)
  • Herstellung aus angenehm duftendem Bienenwachs
  • hohe Wischfestigkeit – keine Fixierung nötig
  • schneller Farbauftrag
  • relativ saubere Hände (Woodys sehr gut, Blöcke gut)
  • Ein Problem sind Krümel, die durch den Kanteneinsatz entstehen: diese dürfen nicht auf die anderen Blöcke kommen, weil sie haften, und dann unschöne Striche am Papier hinterlassen!
  • Relativ viel Krafteinsatz im Vergleich zu anderen Farbmethoden nötig
  • Nicht überschreibbar mit Tintenstiften und -Markern

How to do - vom einfachen Strich – zu professionellen Charts

Aufgetragen werden Wachsmalfarben in einfachen Strichen oder flächigen Balken.

Gerade die Blöcke müssen richtig gehalten werden: die Kante bringt den stärkeren Druck aufs Papier - und Druck ist nötig für satte Farbe mit ausreichender Farbkraft. Weniger hilfreich ist das "Hin- und Herschrubben" ohne ausreichend Druck. Für dünne Striche ziehen Sie die Kante in "Kantenrichtung".

Wachsmalfarben könnten weiters schichtweise übereinander aufgetragen werden - auch ein Freikratzen ist möglich; genauso wie Schmelzauftrag etc. Nur ist das Seminar nicht wirklich der Malort. Aber vielleicht gut zu wissen: Mit Weiß kann man jeden Farbton aufhellen; so entstehen z. B. Rosatöne. Durch gekonnte Drehbewegungen entstehen schöne Visualisierungen.... In jedem Fall lohnt es sich, ein wenig zu experimentieren.

TIPP: Aufgrund des Wachses haftet auf einer Wachsfarbe keine Tinte mehr: Daher muss zuerst mit Stiften geschrieben werden - erst danach kommt der Wachsmalblock. Dann kann man auch mal über Text malen (auch wenn man das eigentlich aus Kontrastgründen vermeiden sollte).

 


PASTELLKREIDE – Verläufe und sanfte Farbübergänge

Pastellkreiden laden ein zum spontanen Arbeiten, die nicht am Detail kleben. Die Weichheit der Striche und Linien verleiht frischen und gelungenen Eindruck. Das große Ganze und der individuelle Eindruck Ihres Charts stehen im Vordergrund. Ideal anzuwenden um auf Ihren Charts Dreidimensionalität und/oder Schatten entstehen zu lassen.

Der von sich aus schon weiche Eindruck der Pastellfarben lässt sich durch sanfte Übergänge noch verstärken. Mit dem Wischer können nebeneinander liegende Farbflächen subtil verschmolzen werden, mit einem sauberen Tuch lassen sich zwei sich überlappende Farben zu einem neuen Farbton gestalten.

Die Pastellkreiden gewährleisten farbstarke Pigmentaufträge ob direkt, mit den Fingern, Pinsel oder Applikatoren. Damit sind sie für die unterschiedlichste Colorierungen hervorragend einsetzbar.

So wird’s gemacht:

Durch die sehr schnelle Ausführung ist das Arbeiten mit Pastellkreide ein einfaches. Allererst werden die Umrisse der Zeichnung skizziert oder man beginnt direkt mit dem Auftragen der Farbe. Danach wird die Farbe mit dem Finger oder einem Tuch verwischt. Dadurch erhalten Sie auch einen gewissen Tiefeneffekt und schöne Verläufe.

Da die empfindlichen Pastelle auch nach der Fertigstellung leicht verwischen, kann das fertige Chart mit einem nichtklebenden Fixativ (Klarlack) fixiert werden. Jetzt kann es im Original leicht wiederverwendet, transportiert oder gelagert werden. Das Verwischen ergibt durch den Druck auch ein gewisses Fixieren - auch ohne Fixativ ist es haltbar. Nur sollte man aufpassen, nicht mit der Kleidung darüberzuwischen...


 

Pastellkreide - Im Detail:

  • Schöne Farbverläufe durch die reinen, feinen Pigmente
  • Ideal für abstraktes Arbeiten
  • Eine gewisse Anzahl an Grundfarben ist anzuraten; denn die Farben lassen sich schlecht durch mehrfaches Überlagern mischen, da nach zwei oder drei Schichten die Pigmente nicht mehr haften.
  • Fixierung sinnvoll
  • Radierer (Knetgummi) kann harte Kanten erzeugen, oder Fehler "löschen"
  • Etwas Staub entsteht immer - bei den weicheren Pastellen (wie Jaxell) mehr, bei den härteren weniger.
  • Je weicher die Pastellkreide, desto leichter kann man intensiv auftragen. Sie verbrauchen sich aber auch ungleich schneller.
  • Je nach Übung vor allem zu Beginn etwas mehr Aufwand als Wachsmalblöcke.
  • Da kein Wachs oder Fett enthalten, kann man Pastelle auch überschreiben (die Pinselspitze "sammelt" aber die Pigmente)

Haben Sie gewußt? Moderne Pastelle enthalten nur noch minimal Kreide! Für die moderne Herstellung von "Kreiden" wird dieses weiche, schlecht haftfähige Material kaum noch verwendet. Der Begriff "Kreide" steht heute eigentlich nur noch für die runde oder vierkantige Stangenform! (franz. Carrés)
 

Sonderform: "Cremige" PASTELLFARBE – PanPastel

Panpastel bedeutet cremige Konsistenz abgefüllt im Tiegel. Aufgrund einiger speziell sympathischer Vorzüge empfehlen wir, diese zusätzliche Möglichkeit unbedingt zu testen!

Für manche vielleicht die weichsten Pastelle der Welt …

...stellen Sie sich Pastelle vor, die sauber und ohne Farbverlust vermalbar sind ...

PanPastel® Farben wurden entwickelt, damit Visualisierer und Künstler die Farbe leicht aufnehmen und kontrolliert und gezielt anwenden können.

Mit dem dazu entwickelten Werkzeugen und Applikatoren sind Sie nicht mehr durch das Stift-Format eingeschränkt. Sofft-Tools sind ein neues „Malwerkzeug“, das speziell für die Verwendung mit PanPastel-Farben entwickelt wurde. Verwenden Sie Sofft Tools, um damit zu malen, zeichnen und vermischen wie nie zuvor.

Profis schätzen vor allem diese Vorteile:

  • rasches, einfaches Arbeiten
  • unschlagbar für größere, homogene Flächen
  • viele helle Farben für flächiges Arbeiten ideal
  • Vorteile des Napfes: extrem lange Verwendbarkeit, kein Austrocknen, keine Druck- und Bruchempfindlichkeit
  • Sauberes Arbeiten mit Applikatoren. Vielfältige Möglichkeiten zum Farbauftrag und damit breite Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten.
  • durch die cremige Konsistenz fällt kein Pigmentstaub beim Arbeiten an

TIPP: Die praktischen Dosen sind ineinander verschraubbar (Boden eines Tiegels wird zum Deckel des nächsten...). Dadurch platzsparend immer dabei, und ergänzen sich hervorragend.

 

 

 STIFTE und MARKER - Leichte Möglichkeiten

Eine einfache Lösung ist natürlich auch der Farbeinsatz mit den Markern und ModerationsStiften. Mittlerweile satte 25 Farben - wir korrigieren: nunmehr 38 Farben! - sind möglich, und hier ist sicher auch Ihre Farbkombination dabei.

Vorteile von Stiften/Tinte:

  • Absolut satter Farbauftrag
  • Simpler Transport
  • Wasserbasierte Tinte auf richtigem Papier verhindert Durchschreiben
  • Schnellstmöglicher Einsatz
  • Nachfüllen ist ökologisch und ökonomisch (aber bitte nicht "auf Vorrat", sondern nur wenn der Stift leer ist!)
  • Alle kontraststarken Farben können sowohl für Text als auch Colorierung eingesetzt werden
  • Vorsicht beim Überschreiben

 

TIPP: Die von Martin Haussmann entwickelte bikablo-Technik nutzt hervorragend die intelligente Kombination von Permanent-Markern als Outline und "Container", sowie das Ausfüllen mit (meist heller) Farbe sowie grauen Schatten. Ein weiterer Meister der richtigen Kombinationen ist Markus Wortmann - seine VisualTools leben von gekonntem Einsatz von Farbe und Schwarz.

 

  

Outliner sind Marker von Neuland mit Permanent-Tinte, die wasserbasiert ist (!) aber eben nicht mit anderen Stiften "lösbar" ist. Dadurch gibt es kein Verwischen einer Kontur oder einer Schrift mehr! Mittlerweile in allen Formen erhältlich (ModerationsStift, TrainerMarker, ArtMarker, fineOne).

 

 Sie haben die Freude der Wahl! Der Clou liegt in der Kombination!

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