Der Hund und die Dunkelheit

von Alexandra Wimmer / Geschichten zum Wundertanken

Es war einmal ein Hund, der hatte sich verlaufen. Es wurde dunkel und der Hund schlotterte vor Angst. "Ich weiß nicht, wie es weitergeht", schoss es ihm durch den Kopf. "Mir könnte alles Mögliche passieren. Oje. Dunkelheit mag ich gar nicht. Und ich kann nichts dagegen tun. Ich bin ausgeliefert. Oh, wie ich mich fürchte! Am besten ich mache die Augen zu."

"So scheint es gerade zu sein", sprach die Dunkelheit. "Dabei gibt es unzählige Chancen und Möglichkeiten."

Verwundert öffnete der Hund die Augen. Er sah den Keks sofort, der auf ihn zuflog und glücklich schnappte er zu.

Manchmal denken wir, dass Situationen gegeben sind und wir nichts verändern können. Wir können uns in Krisen gefangen fühlen oder denken, dass unausweichlich etwas Schlimmes bevorsteht. Wir dichten Probleme an die Ecken und Weggabelungen unseres Lebens, wo keine zu sein bräuchten.

Was halten Sie davon, umzudenken? Ängste zu reduzieren und mehr Freude in Ihr Leben zu lassen? Denn hinter jeder Ecke und bei jeder Weggabelung kann etwas unfassbar Schönes warten! Wir müssen die Möglichkeit nur zulassen können.

Haben Sie schon einmal etwas erlebt, das für Sie unangenehm war? Und hat sich genau diese Situation vielleicht später als wertvoll erwiesen? Haben Sie daraus etwas Wichtiges gelernt? Hat sich dadurch möglicherweise eine neue, noch bessere Möglichkeit ergeben?

Nichts und niemand kann Sie jemals zu etwas zwingen! Sie haben immer eine Wahl! Egal, wie dunkel eine Situation gerade in Ihrem Leben aussieht: Sie haben die Wahl, wie Sie darüber denken und wie viel Angst oder Freude Sie durch Ihre Gedanken ermöglichen.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie etwas gut ausgehen könnte! Viel mehr, als wir uns jemals vorstellen können!  Denken Sie daran, dass Schönes auf Sie wartet. Unzählige Chancen warten auf Sie, wenn Sie sie zulassen, indem Sie trotz Dunkelheit die Augen für sie öffnen.

Wann immer Sie Ängste haben, oder sich einer unangenehmen Situation gegenübersehen. Was halten Sie davon, sich zu denken:

„So scheint es gerade zu sein. Und es gibt es unzählige Chancen und Möglichkeiten wie es weitergehen könnte.“
„Welche Chancen und Möglichkeiten könnten sich hier für mich auftun?“

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